Warum fühlt man sich nach einer Diät oft so schlapp?

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 21. Nov. 2022
Schlapp nach der Diät

Weil Abnehmen für den Körper Stress bedeutet. Manche Menschen mit viel Ausdauer und Willenskraft hungern sich sogar in einen Nährstoffmangel hinein. Dabei gilt es zwar kalorienkontrolliert, aber trotzdem nährstoffreich zu essen.

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Oft fehlt es speziell an Vitamin D. Feststellen kann das jedoch nur ein Arzt. Er ermittelt den Plasmaspiegel für 25-Hydroxyvitamin D, intaktes Parathormon und Calcium. Stellen sich Defizite heraus, mehr in die Sonne gehen, täglich mindestens 20 Minuten Licht an die Haut lassen und reichlich Milchprodukte essen. Ein weiterer wichtiger Grund für Müdigkeit und Antriebsschwäche liegt oft im Eiweißmangel. Er lässt die Muskeln schrumpfen, und weil die Muskulatur dazu da ist, Fett aus den Polstern zu holen und als Energieträger zu nutzen, fühlt man sich schlapp, wenn ihre Aktivität nachlässt. Weil Muskeln nur bei überschüssiger Energie aufgebaut werden, sollte die Kalorienzufuhr nach der Diät etwas angehoben werden. Doch lieber nicht auf den bloßen Verdacht hin dreimal täglich Fleisch in sich hineinstopfen. Wer sich nach einer Diät auffallend schlapp fühlt, sollte sich am besten beim Arzt durchchecken und überprüfen lassen, ob die Nieren gesund sind. Ist alles in Ordnung, steht für die nächsten Wochen mehr Eiweiß (Protein) auf dem Menüplan. Gleichzeitig im Fitness-Studio mit einem Sportprogramm zum Muskelaufbau beginnen. Nur wenn man die Muskeln kräftig fordert, werden die Proteine aus dem Essen auch in den Muskel eingebaut. Gönnen Sie sich täglich ein Ei, essen Sie mehr Fisch, mageres Fleisch oder – falls Sie vegetarisch leben – Tofu und Vegi-Hack. Lassen Sie sich außerdem von den eiweißbetonten EAT SMARTER-Rezepten zum Genießen anregen.

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